Knochenschwund – die Mediziner sprechen von Osteoporose – darunter leiden über fünf Millionen Menschen in Deutschland. 

Osteoporose

Aber nur jeder dritte davon weiß, dass er an dieser Krankheit leiden – und nur jeder sechste erhält eine Therapie. 

Ein gesunder Knochen befindet sich in einem kontinuierlichen Auf- und Abbauprozess. Bei der Osteoporose ist dieser Vorgang gestört. Der schleichende Abbau der Knochenmasse kann schon bei alltäglichen Aktivitäten zu einem Bruch führen. Am häufigsten betroffen sind Wirbelsäule, Hüfte und der Unterarm. Man schätzt, dass jährlich über 100.000 Brüche auf Knochenschwund zurückzuführen sind. 

Frauen sind viermal häufiger vom Knochenschwund betroffen als Männer. Aber die Krankheit ist keine natürliche Folge des Alterns oder der Menopause, sondern eine komplizierte Stoffwechselerkrankung des Knochengewebes, die nicht nur Frauen und ältere Menschen betrifft. 

Tückisch ist, dass der Knochenabbau zunächst keine Beschwerden auslöst. Früherkennung ist deshalb für die Betroffenen entscheidend. Denn je früher die Osteoporose erkannt wird, desto effektiver kann sie auch mit Medikamenten behandelt werden. 

Ein Weg dazu kann die Knochendichtemessung sein, mit der das Bruchrisiko in bestimmten Bereichen des Skeletts bestimmt werden kann. 

 
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